Profillinie

Digitale Gesellschaft - Innovation - Regulierung


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Alle Meldungen 2020

Erfolgreicher Wissenstransfer im Rahmen des IHK-Technologietreiberforums „Virtual und Augmented Reality-Anwendungen in produzierenden Unternehmen“

Am 23. September 2020 fand das 3. Technologietreiberforum der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim statt. Unter dem Titel „Virtual und Augmented Reality-Anwendungen in produzierenden Unternehmen“ erhielten Unternehmensvertreter aus der Region Weser-Ems vielseitige Einblicke in die Einsatzpotenziale, Chancen und Herausforderungen erweiterter und virtueller Realitäten im industriellen Kontext. Die wissenschaftliche Begleitung übernahmen dabei Prof. Dr. Frank Teuteberg vom Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik der Universität Osnabrück und Prof. Dr. Philipp Lensing von der Hochschule Osnabrück, die von Julian Schuir (Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik, Prof. Teuteberg) und Jannis Vogel (Fachgebiet Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik, Prof. Thomas) unterstützt wurden.

Auf der Tagungsordnung standen nach dem Kick-Off von Prof. Dr. Frank Teuteberg und Julian Schuir spannende Praxiseinblicke der Amazonen Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG in Hasbergen und der Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG in Spelle zum VR/AR-Einsatz im Kundendienst und in der Produktion. Im Anschluss beleuchteten im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung Prof. Dr. Frank Teuteberg und Julian Schuir anhand von Forschungsergebnissen aus dem BMBF-Projekt SoDigital sowie der Profillinie Digitale Gesellschaft, Innovation und Regulierung die Potenziale und Herausforderungen der digitalen Kollaboration in augmentierten und virtuellen Arbeitswelten. Zusätzlich gab Prof. Dr. Philipp Lensing in einer anschaulichen Präsentation fundierte Einblicke in verschiedene Anwendungsdomänen wie bspw. der Freilandplanung oder dem Embodied Engineering und beleuchtete die technischen Schwierigkeiten von 3D-Visualisierungen. Im sich anschließenden Workshop wurden gemeinsam betriebliche Fragestellungen zu Augmented und Virtual Reality identifiziert und diskutiert. Abschließend veranschaulichten Jannis Vogel vom Fachgebiet für Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik sowie Dennis Hackmann von den Amazonen Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG in Hasbergen die Einsatzmöglichkeiten von Augmented und Virtual Reality anhand von Live-Demonstrationen. Dabei stellte Jannis Vogel unter anderem die neue Microsoft Mixed-Reality-Brille HoloLens 2 anhand eines eigens entwickelten Prototypens zur räumlichen Prozessmodellierung vor. In Kombination mittels AR-Cloud können so komplett neuartige Wissens- und Lernräume geschaffen werden.

„Das Technologietreiberforum ist ein wichtiges Format, um interessierte Unternehmen untereinander und mit der Wissenschaft in den Wissensaustausch zu bringen und sich über Erfahrungen, Chancen und Herausforderungen auszutauschen. Dies erleichtert den Einstieg in neue Technologien wie AR/VR. Sich Partner bei diesem Thema zu suchen macht sowohl für die Wissenschaft als auch die Praxis Sinn“, so Prof. Teuteberg.

Insgesamt nahmen mehr als 40 interessierte Unternehmensvertreter die Einladung zum 3. IHK-Technologietreiberforum an und beteiligten sich in einem gelungenen hybriden Format sowohl virtuell als auch physisch an der Veranstaltung. Unter wissenschaftlicher Begleitung von Prof. Teuteberg wollen sie die Technologien im Rahmen von Folgeworkshops näher kennenlernen, um anschließend gemeinsam Einsatzpotenziale für die eigenen Unternehmen zu identifizieren und vorhandene Prototypen und sich bereits im Praxiseinsatz befindende AR/VR-Anwendungen weiterzuentwickeln. Die nächsten Folgeworkshops am 07.10 sowie 23.11 stehen bereits fest. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite der IHK Osnabrück Emsland Grafschaft Bentheim.

Befragung im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts: Wie gestalten Sie Ihr Homeoffice?

In den letzten Monaten hat sich die Zahl der Arbeitnehmer*innen, die regelmäßig aus dem Homeoffice arbeiten, über alle Wirtschaftszweige hinweg vervielfacht. Gemeinsam mit ihrem Forschungsteam vom Fachgebiet Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Unternehmensführung an der Universität Osnabrück, möchte Prof. Dr. Julia Müller besser verstehen, wie Menschen ihre Arbeit aus dem Homeoffice individuell gestalten. Sie können die Beantwortung dieser Frage unterstützen, indem Sie an der ca. 20-minütigen anonymen Befragung teilnehmen und diese in Ihrem Familien-, Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis weiterverbreiten (einfach den Link weiterleiten!). Eingeladen sind volljährige Erwerbstätige aller Wirtschaftszweige und Beschäftigungsformen mit festem Arbeitsverhältnis, die (erste) Erfahrung mit der Arbeit aus dem Homeoffice besitzen.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie an unserer Studie teilnehmen und wünschen Ihnen viel Freude und vor allem auch interessante Erkenntnisse bei der Teilnahme unter folgendem Link:

Zur Umfrage.

Weltweite Studie zu Corona-Tracing-Apps (in Deutschland: Corona-Warn-App)

Seit dem 16. Juni gibt es auch in Deutschland die Corona-Warn-App, eine von vielen Corona-Tracing-Apps weltweit. Die Apps sollen im Kampf gegen Corona dazu dienen, Infektionsketten schneller unterbrechen zu können und Testergebnisse automatisiert und schneller zu erhalten. Die Universität Osnabrück, Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik, untersucht, gemeinsam mit der EM Normandie Business School (Frankreich), in einer Technologieakzeptanz-Studie die weltweite Akzeptanz und Gründe für eine Nutzung bzw. Nicht-Nutzung von Corona-Tracing-Apps. Die Umfrage dauert nur 10 Minuten und ist in mehreren Sprachen (Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch) verfügbar. Wir möchten Sie motivieren an dieser Umfrage teilzunehmen und damit die wissenschaftliche Datengrundlage und Aussagekraft zu unterstützen. Das Forscherteam erhofft sich durch die Studie Handlungsempfehlungen ableiten zu können, die sich bspw. auf mögliche Optimierungsansätze der Apps beziehen oder den politischen Kommunikationsprozess betreffen. Die Umfrage kann gerne in nationalen und internationalen, sozialen Netzwerken geteilt werden.  Zur Umfrage gelangen Sie hier.

Prof. Holst forscht zum Thema „Arbeiten in der Corona-Krise“

Die Corona-Pandemie hat Deutschland fest im Griff. Auch die Arbeitswelt ist betroffen – und zwar weit über den Gesundheitssektor hinaus. Covid-19 und die Eindämmungsmaßnahmen haben in fast allen Branchen und Berufsfeldern spürbare Auswirkungen auf die Arbeitenden.
Der Arbeitswelt-Monitor ist ein gemeinsames Projekt der Universität Osnabrück (Prof. Dr. Hajo Holst) und des Netzwerks der Kooperationsstellen Hochschulen – Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen. Ziel des Monitors ist es, die Folgen der Corona-Krise in den verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt sichtbar zu machen.
Egal, wo Sie arbeiten – Einzelhandel, Industrie, Logistik, Pflege, Kindergarten, öffentlicher Sektor, Kulturbereich oder einer anderen Branche, wir interessieren uns für Ihre Erfahrungen: Wie erleben Sie Ihre Arbeit in Zeiten der Corona-Krise? Wie reagieren Arbeit- und Auftraggeber, welche Schutzmaßnahmen werden ergriffen und wie lassen sich Kinderbetreuung und Arbeit im Alltag verbinden?
Eingeladen zur Teilnahme sind Erwerbstätige aus allen Wirtschaftszweigen und allen Beschäftigungsformen.
Bitte nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit und beantworten Sie unsere Fragen.

Hier geht es zur Umfrage.