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Digitale Gesellschaft - Innovation - Regulierung


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Apotheke 2.0: Vor Ort und doch digital?
Universität Osnabrück erforscht digitale Technologien in Apotheken

In den letzten Jahren ist oft über das sogenannte „Apotheken-Sterben“ zu lesen. Digitale Angebote verdrängen anscheinend zunehmend die Apotheke vor Ort – mit großen Nachteilen für eine insgesamt alternde Bevölkerung. Doch was heißt dies genau? In Kooperation mit dem Apothekerverband Westfalen-Lippe e.V. (AVWL) und der Gesundheitsregion EUREGIO e.V. erforscht an der Universität Osnabrück das Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik (UWI) von Prof. Dr. Teuteberg die Einsatzmöglichkeiten von digitalen Technologien in Apotheken. 

Mit rund 200.000 Euro wird das neue Forschungsprojekt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) werden speziell Projekte unterstützt, die darauf abzielen, ländliche Regionen als Wohn-, Arbeits- und Lebensräume attraktiv zu gestalten. "Mit den Fördermitteln für die Apotheke 2.0 unterstreichen wir als Bund unseren Ansatz", betont Albert Stegemann, Mitglied des Deutschen Bundestages und Abgeordneter des Wahlkreises Mittelems: „Wir wollen die ländlichen Räume durch die Digitalisierung stark und dauerhaft attraktiv machen. Gerade in der Fläche bieten digitale Ansätze unendlich viele Chancen. Mit der Dorfgemeinschaft 2.0, der Gesundheitsregion EUREGIO und ihren Mitgliedern, wie der Universität Osnabrück, haben wir natürlich ein exzellentes Team, das diese Chancen zum Wohl der Menschen in unserer Region aufgreifen wird."

„Wer auf dem Land wohnt und gesundheitliche Hilfe braucht, hat häufig schon jetzt ein Problem: Ärzte finden keine Nachfolger und schließen ihre Praxen, nicht selten trifft es dann auch die Apotheke nebenan“, erklärt der Geschäftsführer der Gesundheitsregion EUREGIO, Thomas Nerlinger. Die Folge: Das Leben auf dem Land wird immer unattraktiver. Das neue Projekt „Apotheke 2.0“ möchte dieser Abwärtsspirale entgegenwirken.

Zum Hintergrund des Projekts: Die Apotheke vor Ort übernimmt eine zentrale Rolle für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung. Insbesondere in ländlichen Regionen ist sie vor Ort häufig der letzte verbliebene Ansprechpartner für gesundheitliche Fragestellungen. Durch zunehmende Konkurrenz ausländischer Versandapotheken und einen akuten Fachkräftemangel ist der Fortbestand zahlreicher Apotheken jedoch in Gefahr. Ziel des Projektes Apotheke 2.0 ist es daher, durch die Potenziale der Digitalisierung, dem Apothekensterben entgegenzuwirken und eine flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln insbesondere in ländlichen Regionen sicherzustellen. „Zunächst einmal wollen wir untersuchen, welche Bedarfe Apotheken und Patienten hinsichtlich der Digitalisierung haben“, sagt Prof. Teuteberg. „Daraus leiten wir schließlich konkrete Lösungsmöglichkeiten und Handlungsempfehlungen ab.“ Als ein Beispiel nennt Prof. Teuteberg Gesundheits-Apps: „Sie ermöglichen dem Patienten eine digitale Kommunikation mit der Apotheke und vereinfachen das Medikamentenmanagement.“ Weitere Möglichkeiten ergeben sich bspw. durch Fitnessarmbänder und die professionelle Auswertung der gesammelten Daten. „Diese können einerseits helfen, um Medikamente individuell auf die Patienten einzustellen und andererseits zu präventiven Maßnahmen der Gesundheitsförderung motivieren“, so Prof. Teuteberg.

Der Wirtschaftsinformatiker hat langjährige Erfahrung mit Themen aus der Gesundheitsversorgung. Beispiel hierfür ist unter anderem das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“, in dem ein gesundheitsbezogenes Versorgungskonzept für die Region „Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland“ entwickelt und umgesetzt wird. Prof. Teuteberg ist zugleich Sprecher der Profillinie Digitale Gesellschaft – Innovation – Regulierung. Diese Linie ist eine von sechs interdisziplinären Profillinien, mit denen die Universität ihr Forschungsprofil nachhaltig schärfen will. Bereits seit vielen Jahren kooperiert die Universität Osnabrück mit der Gesundheitsregion EUREGIO e.V.

Regionales Pflegekompetenzzentrum - Neues Forschungsprojekt am UWI

Mit zehn Millionen Euro fördert der Innovationsfonds das Konzept regionaler Pflegekompetenzzentren der DAK-Gesundheit. Der Fonds wurde 2016 von der Bundesregierung geschaffen, um neue Versorgungsformen und Forschungsprojekte zu fördern. Als Pilot entsteht das erste Zentrum in der niedersächsischen Modellregion Landkreis Grafschaft Bentheim/Landkreis Emsland. Die DAK-Gesundheit ist Konsortialführerin des Projekts. Partner sind die Universität Osnabrück, die Gesundheitsregion EUREGIO e.V. und die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar.

Regionale Pflegekompetenzzentren koordinieren alle an der Pflege beteiligten Akteure, um Pflegebedürftige optimal und auf ihre individuelle Situation zugeschnitten zu versorgen. Als regionale Zentren können Krankenhäuser genutzt werden, die von der Schließung bedroht sind. In Nordhorn ist das Marienkrankenhaus bereits vor Kurzem in ein Pflegeheim umgewandelt worden. Um die Versorgung zu verbessern, sollen auch digitale Anwendungen eingesetzt werden. Damit reagieren die Verantwortlichen auf die abnehmende medizinische und pflegerische Versorgung in ländlichen Regionen.

Aufgabe der Universität Osnabrück ist die Evaluation solcher Zentren. Für diese Evaluation stehen 2 Millionen zur Verfügung. Dabei können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf eine breite Expertise zurückgreifen. „In den vergangenen Jahren haben wir in diesem Bereich umfassend geforscht“, erklärt der Osnabrücker Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Frank Teuteberg. Als Beispiel hierfür nennt er unter anderem das Projekt „Dorfgemeinschaft 2.0“, in dem ein gesundheitsbezogenes Versorgungskonzept für die Region „Grafschaft Bentheim/Südliches Emsland“ entwickelt und umgesetzt wird. Die Beteiligung der Universität Osnabrück an dem Projekt der Pflegekompetenzzentren ist zugleich ein großer Erfolg der Profillinie Digitale Gesellschaft – Innovation – Regulierung. Diese Linie ist eine von sechs interdisziplinären Profillinien, mit denen die Universität ihr Forschungsprofil nachhaltig schärfen will.

„Die Förderung des regionalen Pflegekompetenzzentrums ist ein wichtiger Schritt zu einer besseren Versorgung vor Ort“, sagt Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit. „Gerade in ländlichen Regionen ist es wichtig, dass die vielen Akteure der Pflege, von der Beratung über Pflegedienste bis zur stationären Versorgung, reibungslos ineinandergreifen. Im regionalen Pflegekompetenzzentrum wollen wir mit technischen Innovationen vorangehen.“

Mit dem Förderzuschlag des Innovationsfonds können jetzt die nächsten Schritte geplant werden. „Ich freue mich sehr, dass unser gemeinsames Projekt jetzt starten kann“, sagt der Geschäftsführer der Gesundheitsregion EUREGIO e.V., in der die Universität Osnabrück Mitglied ist, Thomas Nerlinger. „Ich bin mir sicher: Das regionale Pflegekompetenzzentrum wird die Lebensqualität für die Menschen in unserer Region verbessern.“

Paper accepted at ICIS 2018 in San Francisco, USA

We are proud to announce that the paper "Towards a Business Model Taxonomy of Startups in the Finance Sector using Blockchain" by Jan Heinrich Beinke, Duc Nguyen and Frank Teuteberg has been accepted for publication at the 39th International Conference on Information Systems (ICIS 2018).

ICIS 2018 will take place December 13th-16th 2018 in San Francisco, USA. The ICIS conference has an “A” ranking according to the VHB Jourqual 3 ranking and an "A" ranking according to the WKWI journal and conference ranking

In recent years, the blockchain technology has aroused growing interest in science and practice. Particularly the financial sector has high expectations of this technology, as is evidenced by numerous established start-ups and large amounts of venture capital. However, to date, there is only little scientifically founded knowledge on how such business models function. By addressing this research gap, we contribute to a better understanding of start-up business models using the blockchain technology. To this end, we develop a theoretically sound taxonomy of the elements of such business models. On that basis, we carry out a cluster analysis and identify business model archetypes that provide a better understanding of the topic.

Marketplace Lending und Verbriefungen: beunruhigende Parallelen? – Aufsatz in der ZBB erschienen

Drei Mitglieder der Profillinie P1: Digitale Gesellschaft – Innovation – Regulierung
haben sich Gedanken gemacht über Parallelen zwischen dem Markt für Verbriefungen vor und während der Finanzkrise 2007 – 2009 und der aktuell als innovativ diskutierten Finanzierungsform des Marketplace Lending, bei dem Fremdkapital in Form von Krediten über Online-Marktplattformen vermittelt wird. Die Ökonomen Valeriya Dinger und Peter Grundke sowie der Jurist Bernd J. Hartmann benennen Risiken, die bei aller Euphorie für die potenziellen Vorteile innovativer, digitalisierungsaffiner Finanzierungsformen beachtet werden müssen, damit sich die Fehler der Vergangenheit, auch wenn die aus Marketplace Lending resultierenden Finanzmarktstabilitätsrisiken noch gering sein mögen, nicht wiederholen. Den Aufsatz finden Sie hier.

14. Ökobilanzwerstatt der DBU und der Universität Osnabrück

Am 10. und 11. Oktober 2018 findet die 14. Ökobilanzwerstatt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Universität Osnabrück zum Thema "Aktuelle Trends in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewertung" statt. Neben der Präsentation von Fachvorträgen gibt es eine Arbeitssession zum Thema "Beyond production – von der Relevanz der Nutzungsphase in der Ökobilanzierung" und eine Keynote zum Thema "Wie zukunftsfähig ist die Ökobilanz?". Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Intelligenter Vorlesungsassistent auf der Cebit vorgestellt

Prof. Dr. Gordon Pipa hat auf der Cebit seine „künstliche Tochter“ Lou vorgestellt. Lou ist der menschenähnliche Roboter „Pepper“ der Firma Softbank und wurde von Pipas Team in Zusammenarbeit mit IBM um eine KI-Komponente (Künstliche Intelligenz) erweitert.

Damit könnte Lou den Professor zukünftig in der Lehre unterstützen. Wenn Studierende in großen Vorlesungen keine Fragen im Plenum stellen möchten, können sie sich direkt an Lou wenden. Im Idealfall beantwortet Lou die Frage selbst, anderenfalls leitet er die Frage an den Dozenten weiter.

Lou soll die Studierenden dabei nicht von der Vorlesung ablenken, sondern den Dozierenden entlasten und die Qualität der Lehre verbessern: „Die Anforderungen an den Professor sind höher, weil die Studenten besser vorbereitet sind und sich schon häufiger vor der Vorlesung selbst mit dem Inhalt auseinander setzen“, sagt Pipa.

Neben dem Hörsaal ergeben sich zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten für Roboter und künstliche Intelligenz, die von den Mitgliedern der Profillinie interdisziplinär erforscht werden.

Regionale Banken und Fintechs diskutierten Auswirkungen der Digitalisierung im Finanzsektor am Runden Tisch im Rahmen der Forschungs-Profillinie „Digitale Gesellschaft – Innovation – Regulierung“

Neben dem anhaltenden Niedrigzinsumfeld und der weiter zunehmenden Regulatorik ist die fortschreitende Digitalisierung ein beherrschendes Thema bei Banken und Sparkassen. Am 14.06.2018 trafen sich Vertreter von regionalen Instituten zu einem Runden Tisch, um gemeinsam mit Fintech-Vertretern und Mitgliedern der Profillinie „Digitale Gesellschaft – Innovation – Regulierung“ der Universität Osnabrück über die Herausforderungen und Auswirkungen der Digitalisierung speziell für kleinere regionale Banken zu diskutieren. Organisiert wurde der Runde Tisch von Prof. Dr. Valeriya Dinger und Prof. Dr. Peter Grundke vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften.

Nach der Eröffnung des Runden Tisches durch den Vizepräsidenten für Hochschulentwicklung und Strategie, Prof. Dr. Thomas Bals, fanden zunächst je zwei Impulsvorträge von Institutsvertretern und Vertretern von Fintechs statt. Als Fintech werden Unternehmen bezeichnet, die einzelne Finanzdienstleistungen technologiegestützt anbieten und somit in Konkurrenz zu etablierten Finanzinstituten stehen.

Den Auftakt machte Frau Nancy Plaßmann, die zum Oktober 2018 in den Vorstand der Sparkasse Osnabrück berufen wurde. In ihrem Impulsvortrag „Digital versus regional“ hob sie hervor, dass die Schwächen der Fintechs, wie fehlende Marktnähe, fehlende Bekanntheit und fehlendes Vertrauen der Kunden, zugleich die Stärken der regionalen Banken, wie Sparkassen und Volksbanken seien, und daher eine Kooperation von Fintechs und Instituten für beide Seiten sinnvoll sein kann. Die Institute profitierten hierbei von der Innovationskraft und Agilität der Fintechs.

Im zweiten Impulsvortrag zum Thema „Vorteile der digitalisierten Kreditvergabe“ stellte Herr Andreas Franke, Geschäftsführer von Loanboox Deutschland, die Fintech-Idee einer unabhängigen Geld- und Kapitalmarkt-Plattform für Städte und Gemeinden als Kreditsuchende und Banken und institutionelle Anleger als Kreditgeber vor. Für Städte und Gemeinden, die einen Kassen- oder Investitionskredit aufnehmen möchten, bestehe der Vorteil, dass sie sehr schnell und transparent Vergleichsangebote erhalten. Als Nutzen für die kreditgebenden Instituten hob Herr Franke Einsparpotenziale durch kürzere Bearbeitungszeiten sowie bessere Möglichkeiten zur Diversifikation des Portfolios von Kommunalkrediten hervor.

Im anschließenden Impulsvortrag „Vom analogen zum digitalen Ökosystem – die Stärken der Regionalbanken neu definieren“ nahm Herr Heiko Engelhard, Vorstand der Volksbank Osnabrück, wieder die Sichtweise der Institute ein. Herr Engelhard betonte, dass zumindest langfristig angelegte Finanzprodukte, beispielsweise aus dem Bereich der Altersvorsorge oder des Vermögensaufbaus, so genannte Vertrauensgüter seien und regionale Banken nach wie vor einen Vertrauensvorsprung gegenüber Fintechs oder auch großen Internetfirmen, wie Google oder Facebook, besäßen. Dieser Vertrauensvorsprung müsse genutzt und erhalten werden. Gleichzeitig wurde auch in diesem Impulsvortrag herausgestellt, dass regionale Banken und Fintechs ideale Kooperationspartner seien, weil der gegenwärtige Schwerpunkt der Fintechs im Angebot von Erfahrungsgütern läge, bei denen, anders als bei Vertrauensgütern, die Qualität sich beim zeitnahen Konsum der Güter erschließe (z. B. Zahlungsverkehrsdienstleistungen).

Abgeschlossen wurde die Reihe der Impulsvorträge von Herrn Dr. Olaf Zeitnitz, Geschäftsführer des Fintechs und zugleich Union Investment Tochter VisualVest, der zum Thema „VisualVest: Robo Advisor B2C and B2B Geschäftsmodelle und Hybrid-Einsatz der Technologie als Digitalassistent für Bankberater“ sprach. In seinem Vortrag erläuterte Herr Dr. Zeitnitz, dass ein RoboAdvisor, also die algorithmen- und technologiebasierte Anlageberatung und Vermögensverwaltung, vor allem auch im direkten Kundengespräch durch die Institute eingesetzt werden könne. Durch einen derartigen Hybridansatz würden das Kundengespräch strukturiert, Fehlerquellen minimiert und Dokumentationspflichten automatisch erfüllt werden. Als wesentliche Hindernisse für einen umfangreichen Einsatz von RoboAdvisors sah Herr Dr. Zeitnitz das aktuell noch fehlende Kundenvertrauen sowie fehlendes Know-how der Kunden zur Funktionsweise von RoboAdvisors.

Im Anschluss an die Impulsvorträge entwickelte sich eine intensive Diskussion zwischen den Teilnehmern des Runden Tisches. Hierbei wurde zum einen betont, dass Digitalisierung nicht nur die Produktpalette von Instituten (und möglichen Konkurrenten) beträfe, sondern selbstverständlich auch die institutsinternen Prozesse beeinflusse. Hier müssten die Möglichkeiten der Digitalisierung besser genutzt werden, um Kosten zu sparen und damit die eigene Wettbewerbsposition zu verbessern. Zum anderen wurde darüber diskutiert, welche Herausforderungen bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in einzelnen Häusern und auf Verbandsebene bestehen.

„Wir denken, dass der Runde Tisch gezeigt hat, dass für die Institute die Zeit drängt, um auf die Herausforderungen zu reagieren, die durch die zunehmende Konkurrenz von Fintechs und großen Internetfirmen entstehen, und dass hierfür erhebliche Anstrengungen erforderlich sein werden“ resümierten die Organisatoren der Veranstaltung, Prof. Dr. Valeriya Dinger und Prof. Dr. Peter Grundke.

Carl Heymanns Patenttage Osnabrück: Digitaler Binnenmarkt

Am 08. Juni 2018 laden Prof. McGuire und Prof. Thomas zu den Carl Heymanns Patenttagen mit dem Thema „Ditigaler Binnenmarkt“ in Osnabrück ein.

Informieren Sie sich über die Chancen der Digitalisierung und aktuelle Entwicklungen bei der Verwertung und Durchsetzung von technischen Schutzrechten und Know-how.

Weitere Informationen zum Programm sowie ein Anmeldeformular finden Sie hier.

DBU und UWI veranstalten 14. Ökobilanzwerkstatt

Am 10. und 11. Oktober 2018 veranstaltet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Kooperation mit dem Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Frank Teuteberg) die 14. Ökobilanzwerkstatt zum Thema: Aktuelle Trends in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewertung. Die Ökobilanzwerkstatt ist ein Forum für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zum Austausch über aktuelle Forschungsthemen im Bereich der Ökobilanzierung. Interessierte Forscherinnen und Forscher sind herzlich eingeladen, ihre Ergebnisse bis zum 15.07.2018 in Form von Vorträgen, Postern oder Arbeitssessions einzureichen.

Beiträge können unter anderem zu den folgenden Themen eingereicht werden:

  • Methodische Weiterentwicklung von Life Cycle Assessment
  • Case Studies
  • Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewertungen in der Informations- und Kommunikations- sowie Mobilitäts- und Logistikbranche
  • Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewertungen im Bereich Rohstoffe und Landwirtschaft
  • Zukünftige Herausforderungen und gesellschaftliche Implikationen von Ökobilanzen

Am 10. Oktober lädt der Projektpartner Hellmann Worldwide Logistics alle Teilnehmerinne und Teilnehmer zu einem Vortragsabend mit folgenden Rednern ein:

  • Jan Hedemann, ifu Institut für Umweltinformatik Hamburg GmbH
  • Dr. Liselotte Schebek, Technische Universität Darmstadt
  • Dustin Schöder, Hellmann Worldwide Logistics

Nach den Impulsvorträgen und einer Besichtigung von Hellmann Worldwide Logistics steht ein Buffet für die Teilnehmer bereit.

Weitere Infos finden Sie im Call for Papers sowie auf der Webseite der DBU.

Neues Forschungsprojekt „Cyberangriffe gegen Unternehmen“

Das Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik (Prof. Teuteberg) ist assoziierter Partner im Forschungsprojekt „Cyberangriffe gegen Unternehmen“ (unter anderem Mitglied im Projektbeirat), welches im Projektzeitraum 1.12.2017 bis 30.11.2020 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Beteiligt sind u.a. das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KfN), das Forschungszentrum L3S der Leibniz Universität Hannover sowie pwc.

Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerninnen und Wissenschaftlern aus den Bereichen der Informatik, Kriminologie, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften analysiert die Lage der IT-Sicherheit in Bezug auf Cyberangriffe in Deutschland und entwickelt konkrete Handlungsempfehlungen sowie eine Online-Plattform zur Risikoeinschätzung der eigenen Gefährdung durch Cyberangriffe für Unternehmen und staatliche Behörden.

Weitere Informationen

Runder Tisch zum Thema Fintechs und regionale Banken

Am 14. Juni 2018 veranstalten das Fachgebiet Makroökonomik (Prof. Dinger) und das Fachgebiet Banken und Finanzierung (Prof. Grundke) einen Runden Tisch zum Thema „Fintechs und regionale Banken“ mit regionalen Banken und Sparkassen im weiteren Umfeld von Osnabrück.

Insbesondere werden folgende Themen adressiert:

  • Herausforderungen speziell für regionale Banken durch Fintechs
  • Mögliche Kooperationsfelder zwischen regionalen Banken und Fintechs
  • Mögliche Unterstützung durch die Wissenschaft

Als Referenten werden neben den zwei Bankenvertretern Frau Nancy Plaßmann (Sparkasse Osnabrück) und Herr Heiko Engelhard (Volksbank Osnabrück) auch die CEOs der Fintech Unternehmen Loanboox und VisualVest vortragen. Neben den Vorständen der regionalen Banken werden auch die Mitglieder der Profillinie „Digitale Gesellschaft – Innovation – Regulierung“ am runden Tisch zusammenkommen.

HMD Best Paper Award 2017 geht an das UWI

Die Zeitschrift »HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik« hat zum 7. Mal den HMD Best Paper Award vergeben, mit dem alljährlich die drei besten Beiträge des Jahrgangs der Zeitschrift gewürdigt werden.

Unter den prämierten Beiträgen befindet sich der Beitrag „IT-Risikomanagement von Cloud-Dienstleistungen im Kontext des IT-Sicherheitsgesetzes“ von Michael Adelmeyer, Christopher Petrick und Frank Teuteberg (Link zum Beitrag). Die Auswahl der Beiträge erfolgt durch das HMD-Herausgebergremium und orientiert sich an Kriterien wie Zielgruppenadressierung, Handlungsorientierung und Nachhaltigkeit, Originalität und Neuigkeitsgehalt, erkennbarer Beitrag zum Erkenntnisfortschritt, Nachvollziehbarkeit und Überzeugungskraft sowie sprachliche Lesbarkeit und Lebendigkeit. „Alle drei prämierten Beiträge haben sich in mehreren Kriterien von den anderen Beiträgen abgesetzt und verdienen daher besondere Aufmerksamkeit – sie werden in Kürze in der Buchreihe Springer essentials als Bücher verfügbar sein“, sagt Professor Dr. Matthias Knoll, verantwortlicher Schriftleiter des Herausgebergremiums der HMD. Die Verleihung fand am Springer-Buchstand auf der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI) in Lüneburg statt.

Regionales Gesundheitsnetzwerk stärken: Universität Osnabrück neues Mitglied bei Gesundheitsregion EUREGIO

OSNABRÜCK/NORDHORN.- Die Universität Osnabrück und die Gesundheitsregion EUREGIO ziehen zur Stärkung der regionalen Gesundheitskompetenz künftig an einem gemeinsamen Strang: Die Universität Osnabrück wurde jetzt Mitglied des Vereins Gesundheitsregion EUREGIO.

„Die Vernetzung der Universität Osnabrück mit der regionalen Gesundheitsbranche ist ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft“, betont Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel von der Universität Osnabrück. Der Beitritt in die Gesundheitsregion EUREGIO ist für Menzel ein wichtiger Schritt, Pflege und Gesundheitsmanagement sowie Technik nahe Fächer wie die Wirtschaftsinformatik in der Region sichtbar zu machen und langfristig ein Netzwerk im Aufbau zu unterstützen. Auch andere Bereiche der Universität Osnabrück profitieren von dem Beitritt.

Thomas Nerlinger, Geschäftsführer der Gesundheitsregion EUREGIO: „In unserem stark wachsenden grenzüberschreitenden Gesundheitsnetzwerk begeistern sich mittlerweile über 140 Mitglieder aus der Grenzregion für dieses gemeinsame Ziel. Wir freuen uns sehr, mit der Universität Osnabrück einen weiteren kompetenten Kooperationspartner an der Seite zu haben. Die Bildung und die beruflichen Perspektiven junger Menschen liegen uns sehr am Herzen. Die Kooperation bietet für die angehenden Akademiker sehr gute Möglichkeiten, schon während des Studiums wichtige Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.“

Der Vorsitzende der Gesundheitsregion EUREGIO, Dr. Arno Schumacher, zeigt sich ebenso erfreut: „Unsere regionale Gesundheitswirtschaft mit ihren kompetenten Leistungsanbietern und hervorragenden Strukturen bietet ideale Rahmenbedingungen für Fachkräfte aus der Universität Osnabrück.“

Prof. Dr. Frank Teuteberg, Leiter des Fachgebietes Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik und Sprecher der Profillinie „Digitale Gesellschaft, Innovation und Regulierung“ an der Universität Osnabrück sieht im Gesundheitswesen einen dynamischen Bereich der Gesellschaft, in dem die Wissenschaftsdisziplin „Wirtschaftsinformatik“ mit ihren Kompetenzbereichen wie Mensch-Technik-Interaktion, Digitale Geschäftsmodelle, Innovationsmanagement oder Smart Service Engineering zunehmend gefordert ist. Ebenso können sich auch andere Disziplinen der Profillinie wie Rechtswissenschaften, Kognitionswissenschaften, Informatik oder Sozialwissenschaften mit ihren Kompetenzfeldern in der Gesundheitsregion EUREGIO engagieren.

Die Universität Osnabrück möchte sich aktiv in die Gesundheitsregion EUREGIO einbringen, um die Zukunftsthemen auf einer regionalen und damit bürgernahen Ebene sowie in gemeinsamen Drittmittelprojekten wie beispielsweise dem Projekt Dorfgemeinschaft 2.0 oder Apotheke 2.0 voranzubringen.

Verbraucherrecht auf Online-Plattformen – Neue Forschungskooperation zwischen der Universität Osnabrück und der Hankuk University in Seoul

Das juristische Forschungsinstitut der Hankuk University Seoul unter der Leitung von Prof. Dr. Byung Jun Lee untersucht im Rahmen einer neuen Forschungskooperation mit Professor Busch von der Universität Osnabrück die Haftung von Online-Plattformen, Kundenbewertungen und Datenschutzfragen. Ziel des Projekts ist es zu ermitteln, inwieweit innovative Regulierungsinstrumente des koreanischen Rechts als Vorbild für die Marktregulierung in Deutschland und der EU dienen können. Umgekehrt soll untersucht werden, ob die europäischen Regeln für Online-Plattformen eine Inspirationsquelle für den koreanischen Gesetzgeber sein können“, sagt Prof. Lee, der bereits seit zwei Jahren intensiv mit den Rechtswissenschaftlern der Universität Osnabrück zusammenarbeitet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Innovationen des Jahres 2018 – Inverview mit Prof. Dr. Hausberg

Prof. Dr. Hausberg spricht im Interview mit der Zeitung Welt über die spannendsten deutschen Innovationen des Jahres 2018. Großes Potenzial sieht er in den Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain Technologie.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Startschuss für Forschungsprojekt „Apotheke 2.0“

In Kooperation mit dem Apothekerverband Westfalen-Lippe e.V. (AVWL) und der Gesundheitsregion EUREGIO e.V. erforscht das Fachgebiet UWI von Prof. Dr. Teuteberg die Einsatzmöglichkeiten von digitalen Technologien in Apotheken. Die Apotheke vor Ort übernimmt eine zentrale Rolle für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung. Durch zunehmende Konkurrenz ausländischer Versandapotheken und einen akuten Fachkräftemangel ist der Fortbestand zahlreicher Apotheken jedoch in Gefahr. Ziel des Projektes ist es, durch die Potenziale der Digitalisierung, dem Apothekensterben entgegenzuwirken. Weitere Informationen finden Sie in den Meldungen der Westfälischen Nachrichten, der Neuen Westfälischen oder auf der Homepage des AVWL.

Prof. Ickerott, Thomas Nerlinger sowie Prof. Teuteberg organisieren einen Track zum Thema „Mobilität und Versorgungsstrukturen in Smart Cities“ auf den 10. BUIS Tagen (24. bis 25. Mai 2018, Oldenburg)

 

 

Vom 24. bis 25. Mai 2018 werden vom Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung COAST der Universität Oldenburg in Kooperation mit der FG-BUIS in der Gesellschaft für Informatik die 10. BUIS Tage 2018 zum Thema Smart Citites / Regions: Technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen organisiert. Im Mittelpunkt stehen „smarte“ Städte und Regionen. Die nachhaltige Entwicklung solcher Strukturen sind dabei nicht nur auf einzelne Aspekte beschränkt – das Zusammenwirken ist entscheidend. Die Konferenz wird dazu innovative Methoden und Konzepte im Zusammenspiel von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft präsentieren.Prof. Ickerott, Thomas Nerlinger sowie Prof. Teuteberg organisieren auf den 10. BUIS Tagen einen Track zum Thema „Mobilität und Versorgungs­strukturen in Smart Cities“.

 

Bis zum 1. März 2019 können sowohl wissenschaftliche Beiträge als auch Praxisbeiträge eingereicht werden, welche jeweils doppelt blind begutachtet werden.

Trackchairs

  • Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Logistikmanagement, Hochschule Osnabrück
  • Thomas Nerlinger, Gesundheitsregion Euregio, Nordhorn
  • Prof. Dr. Frank Teuteberg, Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik, Universität Osnabrück

Beschreibung

Durch Abwanderung, demografischen Wandel und die Konzentration von öffentlichen und privaten Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen in zentralen Orten wird die Bereitstellung eines lokalen Angebots an Gesundheits-, Sozial- und Nahversorgungs-einrichtungen und öffentlicher Mobilität für Kleinstädte und angrenzende Landgemeinden zunehmend zur Herausforderung. Dieser Track fokussiert die Schlüsselrolle von Informations- und Kommunikationstechnologien bei der Planung, Steuerung und Umsetzung innovativer Lösungsansätze, mit deren Hilfe zukunftsträchtige und nachhaltige Konzepte zum intelligenten Ausbau von Mobilität, Infrastruktur und Versorgungseinrichtungen in Smart Regions entwickelt werden können.

Mögliche Themenfelder für Beiträge:

  • Verkehrslenkung und multimodale Mobilität
  • Sharing-Konzepte/Shared-Mobility-Systeme, Citizen Science, Partizipation
  • Intelligente Datenanalyse zur Planung und Steuerung von Mobilität sowie sektorenübergreifenden Infrastrukturen und Versorgungsnetzwerken
  • Nachhaltige Gesundheits-, Sozial- und Nahversorgung
  • Nachhaltiges Wohnen, Leben und Arbeiten
  • Datenzentrierte Geschäftsmodelle und digitale Plattformsysteme im Bereich Mobilität und sektorenübergreifender Versorgung
  • Ethische, rechtliche und soziale Aspekte im Bereich Mobilität und Versorgung in Smart Regions (z.B. Digital Divide, Gesetzgebung, Datenschutz sowie Akzeptanz von und Zugang zu Plattformen und Infrastruktur)

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Tracks